Wie CHECK24 auf mich aufmerksam wurde
Als ich für das Generation Developer Stipendium von CHECK24 ausgewählt wurde, war ich ehrlich gesagt positiv überrascht. CHECK24 unterstützt nicht nur Studierende finanziell, sie suchen gezielt nach Entwicklern, die echten, funktionsfähigen Code für die Praxis schreiben können. Das Ganze mündet in eine Programmieraufgabe, die klar trennt zwischen denen, die über Code sprechen können, und denen, die ihn unter Zeitdruck und strengen Vorgaben tatsächlich zum Laufen bringen.
Die Aufgabe: Ordnung ins API-Chaos bringen
Ich sollte eine Echtzeit-Vergleichsseite für Internetanbieter entwickeln. Klingt machbar, oder? Von wegen. Der Haken: Ich musste fünf völlig unterschiedliche Drittanbieter-APIs integrieren, die scheinbar von Entwicklern stammten, die sich gegenseitig hassten. Da waren veraltete SOAP-Services, CSV-Dateien, die sich als APIs tarnten, und REST-Endpoints, die spontan 30-Sekunden-Kaffeepausen einlegten.
Mein Ansatz war simpel: Jede API wie einen unzuverlässigen Kumpel behandeln, damit rechnen, dass sie einen hängen lässt, aber einen Plan B bereithalten. Ich entwickelte ein FastAPI-Backend, das elegant mit dem Chaos umging, kombiniert mit einem flotten Next.js-Frontend, das die User auch dann bei Laune hielt, wenn das Backend gerade ums Überleben kämpfte.
Die spannenden technischen Details
Dieses Projekt hat mir klargemacht, dass der Unterschied zwischen einer Demo und produktionstauglichem Code zu etwa 90% aus Fehlerbehandlung besteht. Darauf bin ich besonders stolz:
Failure-First Design
Aufgebaut mit Circuit-Breaker-Patterns und intelligenten Retry-Mechanismen. Wenn APIs unvermeidlich abstürzten, zuckte das System nur mit den Schultern und arbeitete mit den verfügbaren Daten weiter.
WebSocket-Magie
Echtzeit-Updates sorgten dafür, dass langsame APIs schnell wirkten. Die Nutzer sahen Ergebnisse live eintrudeln, statt 30 Sekunden auf Ladekreise zu starren.
Daten-Vernunft
Pydantic-Schemas verwandelten den API-Wilden-Westen in etwas Zivilisiertes. Schluss mit dem Rätselraten, ob ein Preis nun ein String, eine Zahl oder interpretiver Tanz war.
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