Head of Software Development

TUM.ai · Studierendeninitiative

3 Min. LesezeitJustin Lanfermann

Co-Leitung der Softwareentwicklung bei TUM.ai

Im März 2026 habe ich gemeinsam mit einem weiteren Co-Lead die Rolle als Head of Software Development bei TUM.ai übernommen. Zusammen tragen wir die Verantwortung für die Abteilung, nach vier Monaten, in denen wir Features geliefert, Engineering-Standards etabliert und bewiesen haben, dass Software einer Studierendeninitiative nicht wie ein Uniprojekt wirken muss.

Die Rolle vereint Tech Lead, Engineering Manager und Product Owner für interne Tools. Wir bestimmen die technische Ausrichtung aller Softwareprodukte von TUM.ai, führen das Entwicklungsteam und stellen sicher, dass die Plattformen, die wir bauen, den über 140 Mitgliedern, Alumni, Sponsoren und Bewerbern tatsächlich dienen. Wenn die Bewerbungsphase ansteht oder ein Makeathon live geht, müssen unsere Systeme performen, und diese Verantwortung liegt bei unserem Team.

Wofür ich verantwortlich bin

Die Rolle umfasst drei Säulen: das Team führen, die technische Vision verantworten und die Plattformen liefern, die TUM.ai am Laufen halten.

Teamführung

Leitung eines Teams studentischer Entwickler über mehrere Projekte hinweg. Code Reviews, Sprint-Planung und Onboarding neuer Mitglieder in produktive Workflows mit echten Anforderungen.

Technische Ausrichtung

Verantwortung für Architekturentscheidungen, Stack-Auswahl und Engineering-Standards über alle Softwareprodukte von TUM.ai. Von Datenbankschemas bis zu Deployment-Pipelines läuft die technische Richtung über diese Rolle.

Plattformverantwortung

Vollständige Verantwortung für TUM.ais digitale Infrastruktur: die öffentliche Website, den internen Member Manager und die Recruiting-Plattform, die wir für das wachsende Bewerbungsvolumen der Initiative entwickeln.

Aktueller Fokus: Recruiting-Plattform

Unser Flaggschiff-Projekt ist derzeit ein internes Recruiting- und Screening-Tool, das den gesamten Bewerbungs- und Interviewprozess von TUM.ai vereinheitlicht. Mit steigenden Bewerbungszahlen pro Semester war die bisherige Übergangslösung nicht mehr tragbar, deshalb bauen wir eine richtige Plattform von Grund auf.

Application Lifecycle Management

Eine Full-Stack-Plattform für die gesamte Recruiting-Pipeline: Bewerber-Screening mit fachbasiertem Reviewer-Matching, strukturierte Bewertung, Interviewmanagement und langfristige Datenspeicherung über Recruiting-Zyklen hinweg. So konzipiert, dass die Recruiting-Verantwortlichen jedes Semesters ein funktionierendes System übernehmen, statt bei null anzufangen.

Das Tool entsteht in Zusammenarbeit zwischen dem Dev-Team und der Recruiting-Taskforce, mit Mitwirkenden aus der gesamten Initiative. Es ersetzt verstreute Spreadsheets und Einzellösungen durch eine einheitliche Plattform, auf die die gesamte Organisation bauen kann.

Auf Fundamenten aufbauen

Der Wechsel vom Individual Contributor zur Abteilungsleitung hat verändert, was "fertig" bedeutet. Als Entwickler war fertig ein gemergter PR. Als Head heißt fertig: ein Team, das selbstbewusst liefert, eine Codebase, in die neue Mitglieder ohne Handhalten einsteigen können, und Plattformen, denen Stakeholder vertrauen.

Ich schreibe immer noch Code. Das ist keine reine Management-Rolle. Aber der Hebel kommt durch die Multiplikation des Team-Outputs: bessere Architekturentscheidungen, die Nacharbeit verhindern, klarere Prioritäten, die Context Switching reduzieren, und eine Engineering-Kultur, die starke Mitwirkende für eine ehrenamtliche Organisation anzieht.

Strategische Planung

Übersetzen von initiativweiten Zielen in Engineering-Roadmaps. Priorisierung von Features gegen begrenzte ehrenamtliche Kapazitäten und Abstimmung der Lieferung mit Eventkalendern, Bewerbungsphasen und Partnerverpflichtungen.

Abteilungsübergreifende Koordination

Zusammenarbeit mit der Recruiting-Taskforce, AI E-Lab, Makeathon und Academy-Leads, um sicherzustellen, dass das Software-Team baut, was die Initiative tatsächlich braucht, nicht nur, was im Backlog gut aussieht.

Mentoring & Wachstum

Junior-Entwickler zu selbstbewussten Mitwirkenden entwickeln. Pairing-Sessions, Architektur-Walkthroughs und ehrliche Code Reviews, die Engineering-Urteilsvermögen vermitteln, nicht nur Syntax.

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